Emotionale Regulation bei Kindern entwicklungsbezogen begleiten
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Kinder können starke Gefühle auch sehr stark ausdrücken.
Bei einem heftigen kindlichen Wutausbruch ist der erste Gedanke vermutlich nicht „Wie wundervoll, das Kind zeigt mir gerade Zuneigung und Vertrauen?“. Wahrscheinlicher fragen wir uns innerlich „Was ist in Dir los und was machen wir jetzt?“. Gefühle müssen erlebt, durchfühlt, benannt und verstanden werden, damit man sie in sich regulieren kann. Ebenfalls können Kinder manchmal nur über ihren Körper und ihr Verhalten ausdrücken, wenn sie etwas schmerzt. Damit bitten sie Erwachsene: Kann mal bitte jemand in meine Welt kommen und mir helfen?
Emotionale Regulation ist eine wichtige Kompetenz, die Kinder erwerben sollten. Dafür müssen sie sich selbst kennen und verstehen lernen. Das ist nicht immer einfach. Kinder brauchen dafür Erwachsene, die sich selbst gut kennen und verstehen und die sie entwicklungsbezogen begleiten und unterstützen können.
Fachpersonen kann es in Elterngesprächen manchmal nicht leicht fallen zu erklären, was Kinder für ihre Zukunft Hilfreiches benötigen, was sie lernen und entwickeln sollten, auch wenn sich dieser Entwicklungsprozess gerade unangenehm für sie anfühlt. Wie können wir vermeiden, kindliches Verhalten in „erwünscht“ und „unerwünscht“ einzuteilen? Und wie kann es gelingen, Gespräche zu führen, die den anderen in seinem Ausdruck nicht „falsch machen“? Ebenfalls beleuchten wir die Frage, wie sensible Elternarbeit zu diesen Themen gut gelingen kann.
Das Mitbringen von Beispielen ist ausdrücklich erwünscht, aber kein Muss.

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